Verantwortung

»Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich verpflichtet, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und ihren Beitrag dafür zu leisten, dass wir die UN­Klimaschutzziele erreichen. Wir begreifen das als eine Aufgabe, die uns die zukünftigen Generationen stellen und als Ausdruck der Dankbarkeit für die Güte und Schönheit der Schöpfung. Wir sind beauftragt und begabt, sie zu bewahren. Es kann uns gelingen, unsere Klimaziele zu erreichen, wenn wir in unserer Gesellschaft in dieser Frage alle an einem Strang ziehen. Und: Es ist allerhöchste Zeit.«

Dr. h. c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

FAQ VERANTWORTUNG

Wie positioniert sich die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) zum Thema Klimaschutz?

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich auf der Landessynode im November 2019 klar positioniert: Es gilt, Strategien zu entwickeln und Maßnahmen einzuleiten, damit die westfälische Landeskirche bis 2040 klimaneutral wird. Wir wollen als Kirche unseren konsequenten Beitrag dazu leisten, dass das 1,5 Grad-Ziel noch erreicht wird.

Ausführlich dazu wurde der » Synodenbeschluss Klimaverantwortung und Klimaversprechen formuliert.

Wie ist die Klimaschutzbilanz der EKvW?

Die Klimaschutzbilanz der EKvW im Jahr 2020 wird derzeit noch ausgewertet. Sobald wir erste Zahlen haben, werden wir sie natürlich sofort hier veröffentlichen. Klar ist allerdings schon heute: Eine Klimaschutzbilanz in Form eines CO2-Verbrauchs kann immer nur ein grober Richtwert unserer Arbeit sein. Wir haben uns zwar mit dem Ingenieurbüro e&u einen echten Experten mit ins Boot geholt, aber in vielen Bereichen können wir aufgrund einer nur lückenhaften Datenlage allenfalls gut schätzen.

Was sind die Klimaschutzziele der EKvW?

Das Klimaschutzziel der EKvW ist eine klimaneutrale Kirche bis 2040. Im Zuge der Neuentwicklung unseres Klimaschutzkonzeptes gilt es zu definieren, was es genau bedeutet, eine klimaneutrale Kirche zu sein. Welche Handlungsfelder werden betrachtet? Wo ziehen wir die imaginäre Grenze unseres Wirkungsraumes? Wie werden weiche Faktoren mit eingerechnet? Wie können Kompensationsmaßnahmen aussehen?

Welche Unterstützung gibt die Landeskirche für die Klimaschutzarbeit in unserer Gemeinde?

Die Landeskirche bietet mit ihrem Expertenpool im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung Ansprechpartner für einen großen Teil der Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Außerdem pflegen wir innerkirchliche und externe Netzwerke in Politik und Gesellschaft und betreiben auf diese Weise Lobbyarbeit für den Klimaschutz. Wir entwickeln und begleiten Projekte, die auf Gemeindeebene verwirklicht werden können. Programme wie Zukunft Einkaufen, der Grüne Hahn und Klimafasten sind im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung entstanden und dienen den engagierten Kirchengemeinden und Institutionen als Werkzeuge für ihre individuelle Klimaschutzarbeit. Einen guten Überblick über unsere Arbeiten finden Sie auf dieser Website.

Was steht im Klimaschutzkonzept der EKvW?

Das » Klimaschutzkonzept der Evangelischen Kirche von Westfalen wurde im Jahr 2012 verfasst. Es hatte eine CO2-Einsparung von 40% bis zum Jahr 2020 zum Ziel. Diese Einsparung bezog sich auf des Jahr 1990. Da das Klimaschutzkonzept dieses Jahr ausgelaufen ist, befinden wir uns derzeit in einer Bilanzierungsphase. Wir müssen kritisch hinterfragen, wieviele Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept seit dem Jahr 2012 umgesetzt wurden und ob wir unser Gesamtziel erreicht haben. Darauf aufbauend werden wir ein neues Klimaschutzkonzept erarbeiten, welches uns die kommenden Jahre in unserer Arbeit begleiten soll.

Welche Themen bearbeitet der Fachbereich Nachhaltigkeit des IKGs?

Der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung ist verantwortlich für alle Themen im Bereich einer “nachhaltigen Entwicklung”, wie z.B. Klimaschutz, nachhaltige Landwirtschaft, Biologische Vielfalt, Tierethik und Bioethik, Klimafasten, öko-fairer Einkauf und Bildung Nachhaltige Entwicklung.