Verantwortung

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich verpflichtet, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und ihren Beitrag dafür zu leisten, dass wir die UN­ Klimaschutzziele erreichen. Wir begreifen das als eine Aufgabe, die uns die zukünftigen Generationen stellen und als Ausdruck der Dankbarkeit für die Güte und Schönheit der Schöpfung. Wir sind beauftragt und begabt, sie zu bewahren. Es kann uns gelingen, unsere Klimaziele zu erreichen, wenn wir in unserer Gesellschaft in dieser Frage alle an einem Strang ziehen. Und: Es ist allerhöchste Zeit.

Dr. h. c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

 

EKvW klimaneutral 2040 – Bilanz und Impulse

Neue Broschüre zur Erreichung des Klimaschutzziels der EKvW veröffentlicht

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen hat im November 2019 ihr Klimaversprechen abgegeben. Das erklärte Ziel: Klimaneutral bis 2040. Um dieses Ziel zu erreichen hat die EKvW die »Aktualisierung ihres Klimaschutzkonzeptes, welches im Jahr 2012 fertiggestellt und 2020 ausgelaufen ist, beauftragt. Die Aktualisierung der Klimabilanz wurde nach den gleichen Methoden durchgeführt, wie die erste Bilanzierung des Jahres 2009. Es wurden Kirchengemeinden über Ihren Gebäudebestand befragt, der Umsetzungsgrad von Maßnahmenpakten ermittelt und Daten über Gebäudezahlen und Dienstfahrten zusammengetragen.

Aus dieser Arbeit entstand die »CO2-Bilanz der EKvW für das Jahr 2019 und »Maßnahmenvorschläge für das Erreichen des Ziels »EKvW klimaneutral 2040. Die Broschüre fasst den Endbericht vom e&u energiebüro gmbh zusammen und soll als Diskussionsvorlage dienen. Zum Auftakt wurde heute das Papier erstmalig beim »Runden Tisch Klimaschutz EKvW, unter der Schirmherrschaft von Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling, besprochen. Weitere Ausschüsse und Gremien in allen Ebenen der Landeskirche sollen folgen. Denn: Die größte Gefahr für ein Klimaschutzkonzept besteht darin, dass es in der Schublade verschwindet.

Bei der Frühjahrssynode erneuerte die Präses den Gestaltungswillen der Landeskirche in ihrem mündlichen Bericht. Sie fordert „einen neuen Generationenvertrag, der Schluss macht mit der Kurzatmigkeit unserer Lebensentwürfe und unseres Wirtschaftens. Denn – auch das hat uns die Pandemie aufs Neue gelehrt – wir atmen alle dieselbe Luft, nur eben unterschiedlich sauber und unterschiedlich lang. Ein solcher Generationenvertrag nimmt uns in die Pflicht, in unseren Ämtern und Werken, in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen und für unseren jeweils individuellen Lebensstil zu Hause verbindliche Vereinbarungen zu treffen, wie wir Verbräuche und Mobilität kontrollieren, verringern oder ersetzen wollen. Dazu werden wir für die Herbstsynode konkrete Vorschläge entwickeln und vorlegen. […] Ganz grundsätzlich muss uns die Frage bewegen, wie in unserer alternden Gesellschaft und in unserer alternden Kirche Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene zu fairen Lebenschancen und eigenen Entwicklungsmöglichkeiten kommen können.“

Zur Broschüre »EKvW klimaneutral 2040 – Bilanz und Impulse

KIRCHE+KLIMA auf Instagram

Die Klimaschutzstelle der EKvW ist jetzt auf Instagram vertreten

Die Klimaschutzstelle KIRCHE+KLIMA hat ihren Social-Media-Auftritt erweitert und ist jetzt auch bei Instagram zu finden. Auf dem Account werden regelmäßig neue Beiträge zum Thema Klimaschutz und Kirche gepostet.

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Wie wird Kirche klimafit?

Wandel in Zeiten der Krise

„Wer hätte das je für möglich gehalten?“ Kaum zuvor haben wir uns diese Frage so oft gestellt, wie im Jahr 2020: Der Mundschutz-auf-Mundschutz-Kuss, Klopapier-Diebstähle, digitale Weihnachtsfeiern. Wie oft haben wir uns verwirrt die Augen gerieben, als die Welt, in der wir aufwachten eine vollkommen andere war, als die Welt, in der wir schlafen gegangen sind?

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„Gemeinsam weltweit für diesen Planeten!“

Dem Aufruf des WWFs, bei der Earth Hour mitzumachen, haben sich am 27. März 2021 weltweit Millionen angeschlossen. Auch in der EKvW haben Kirchengemeinden die Lichter gelöscht und uns Ihre Fotos zugeschickt. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben, „als Zeichen, das wir uns mit aller Kraft für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen wollen.“

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