Mobilität

Das Thema Mobilität drängt besonders, da der Verkehr in Deutschland der einzige Bereich ist, in dem es in den letzten Jahrzehnten nicht gelungen ist, den Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen zu verringern – im Gegenteil, die CO2-Emissionen sind sogar leicht gestiegen. Zudem leiden viele Menschen unter den Folgen des ständig steigenden Individualverkehrs: Staus und Abgase verursachen gesundheitliche Probleme an Leib und Seele.

Bisher haben sich schon rund zehn Kirchenkreise der Herausforderung gestellt und Mobilitätskonzepte für sich und die angeschlossenen Kirchengemeinden erstellt. Das Tableau reicht von den oben erwähnten Diensträdern für Pfarrer*innen über Fahrrad-Leasing-Angebote für tariflich Beschäftigte bis zum Angebot, mit dem örtlichen ÖPNV-Betreiber über preisreduzierte Jobtickets zu verhandeln. Einige Kirchenkreise haben auch daran gedacht, Gelder für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bereitzustellen, damit weitere Interessierte von der guten Praxis profitieren können.

FAQ MOBILITÄT

Wie wichtig ist unsere Mobilität für den Klimaschutz?

Die Mobilität ist der einzige Teilbereich, in dem es in den letzten Jahren trotz intensiver Bemühungen keine CO2-Einsparungen erreicht werden konnten. Da wir immer mobiler werden, hilft es kaum, dass unsere Technik immer effizienter wird. Wir müssen Mobilität neu denken, dabei gilt es generell den motorisierten Individualverkehr zu hinterfragen und neue Wege zu sparsamen (Elektro-)Fahrzeugen und intelligenten ÖPNV und Sharingangeboten zu finden.

Was können wir für eine nachhaltigere Mobilität machen?

Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren ist unser aller Kreativität gefragt. Wie wäre es beispielsweise mit Dienstfahrrädern, Fahrgemeinschaften in den Gottesdienst und zum Kindergarten, Ladesäulen vor der Kirche und Jobtickets für die Beschäftigten? Es gilt, Alternativen zum Auto attraktiver zu gestalten. Das fängt mit trockenen und sicheren Fahrradabstellplätzen an und geht weiter mit Aushängen von Fahrgemeinschaften und Busfahrplänen.

Ich bin Pfarrer in einer Kirchengemeinde, habe ich einen Anspruch auf ein Dienstrad?

Es gibt ein Programm der Landeskirche, das die Anschaffung von Diensträdern für Pfarrer mit bis zu 1000€ unterstützt, sollte der jeweilige Kirchenkreis den Restbetrag mindestens die gleiche Summe dazusteuern. Voraussetzung ist, dass sich der Kirchenkreis an dem Program beteiligt und ein Mobilitätskonzept vorlegt. Die genauen Bedingungen und Voraussetzungen für eine Finanzierung können Sie bei Ihrem Kirchenkreis erfragen.

Ich bin Angestellter der Landeskirche, welche Fördermöglichkeiten für ein Dienstfahrrad / Pedelec gibt es?

Die Landeskirche hat den Beschluss gefasst, allen Mitarbeitenden des Landeskirchenamtes und der Ämter und Einrichtungen der Landeskirche, von denen regelmäßig und häufig wiederkehrend dienstliche Mobilität erwartet wird, ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen an den Standorten des Landeskirchenamt Bielefeld, der Tagungsstätte Haus Villigst und dem Haus Landeskirchlicher Dienste ein Pool mit Dienstfahrrädern eingerichtet werden.

Ich bin Angestellter oder Ehrenamtlicher eines Kirchenkreises oder einer Kirchengemeinde, welche Fördermöglichkeiten für ein Dienstfahrrad / Pedelec gibt es?

Für Angestellte oder Ehrenamtliche eines Kirchenkreises oder einer Kirchengemeinde gibt es derzeit kein Förderprogramm der Landeskirche. Einige Kirchenkreise haben sich dennoch dazu entschlossen, auch ohne Zuschuss der Landeskirche, Diensträder für ihre Angestellten und Ehrenamtlichen in Einzelfällen zu finanzieren.

Teilkonzept Mobilität 2

Das Landeskirchenamt hat beschlossen, allen Mitarbeitenden des Landeskirchenamtes und der Ämter und Einrichtungen der Landeskirche, von denen regelmäßig und häufig wiederkehrend dienstliche Mobilität erwartet wird, ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen.

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Teilkonzept Mobilität I

Das von der Kirchenleitung im Juli 2018 beschlossene „Teilkonzept Mobilität“ hat in den Kirchenkreisen der EKvW zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Frage „Wie umwelt- und klimafreundlich ist unsere kirchliche Mobilität?“ geführt.

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