Verkehrsvermeidung

Der umweltfreundlichste Verkehr ist der, den es gar nicht gibt. Oberste Priorität für eine nachhaltige Mobilität hat also die Verkehrsvermeidung.

Der Bereich der Mobilität verursacht etwa 20 % des klimaschädlichen CO2 in der EKvW. Indem zurückgelegte Fahrzeugkilometer bei den Beschäftigten kirchlicher Institutionen reduziert werden, können CO2-Emissionen eingespart werden. Dabei dienen drei Handlungsstrategien als Orientierung.

Die wichtigste Strategie ist die der Verkehrsvermeidung, um die es im Folgenden schwerpunktmäßig geht. Sie dient der Reduktion der Menge der insbesondere motorisiert zurückgelegten Kilometer. Welche Möglichkeiten der Verkehrsvermeidung es gibt und wie Sie diese in ihrer Institution umsetzen, können Sie auf dem »Factsheet nachlesen. Kann der Verkehr nicht weiter reduziert werden, sollte der Verkehr verlagert werden. Bei der Verkehrsverlagerung ist das Ziel, den Verkehr vom Pkw hin zu CO2-ärmeren (öffentliche Verkehrsmittel) oder CO2-freien Verkehrsmitteln (Fahrrad, zu Fuß) zu ver-schieben. Erst wenn auch diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte die letzte Strategie erwägt werden: die Optimierung des Fahrzeugbetriebs. Diese führt zur Reduktion der emittierten CO2-Menge je Fahrzeugkilometer. Sie wird durch besseres Fahrverhalten oder klimafreundlichere Kraftstoffe bzw. Antriebe umgesetzt.

Möglichkeiten der Verkehrsvermeidung sind unter anderem Home-Office, digitale Veranstaltungen, Fahrgemeinschaften und Videokonferenzen. Wie diese umgesetzt werden können und welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt, lesen Sie im »Factsheet Verkehrsvermeidung