Über uns

2200000 +

Mitglieder

900 +

Kirchen

465

Gemeinden

106000 +

Mitarbeiter

Kirche+Klima

Die Klimaschutzstelle ist mit einer Klimaschutzmanagerin im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen angesiedelt. Ihre Hauptaufgabe liegt darin, Strukturen der Beratung und Unterstützung zu schaffen, von denen Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen bei ihren Klimaschutz- und Energiesparaktionen profitieren können.

Der Fachbereich “Nachhaltige Entwicklung” nimmt die gesellschaftliche Verantwortung unserer Kirche in Fragen des Umwelt- und Naturschutzes, von Energie- und Klimapolitik, der nachhaltigen Entwicklung sowie der Medizin- und Bioethik wahr. Im Bereich der Klimapolitik unterstützt der Fachbereich das glaubwürdige Handeln der EKvW bereits in einer Vielzahl von Projekten wie Der Grüne Hahn, Zukunft einkaufen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Der Fachbereich bezieht zudem Position in Stellungnahmen und ist in Bündnissen wie z.B. in der von ihm mitgegründeten Klima-Allianz aktiv.

Institut für Kirche und Gesellschaft

Das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) ist das Kompetenzzentrum für gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Hier werden Menschen ermutigt und befähigt, politische und gesellschaftliche Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu übernehmen.

Es werden kirchliche Positionen zu gesellschaftlichen Fragen erarbeitet und zur Diskussion gestellt. Dabei entwickeln wir Konzepte und Projekte, die ein nachhaltiges Handeln von Institutionen kirchlicher Einrichtungen im Umwelt- und Ressourcenschutz oder als Arbeitgeberin unterstützen. Wir unterstützen die Arbeit von Kirchenleitung, Kirchenkreisen und Kirchengemeinden und den Dialog zwischen Kirche, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Evangelische Kirche von Westfalen

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ist mit 2,2 Millionen Mitgliedern die viertgrößte Landeskirche (nach Hannover, Rheinland und Bayern) unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie umfasst ein Gebiet von ca. 20.200 km² und unterteilt sich in 28 Kirchenkreise und 465 Kirchengemeinden.

Die EKvW unterhält rund 900 Kirchen, 3.000 Gemeindezentren und Jugendheime sowie 1.000 Kindergärten. Hinzu kommen außerdem Pfarrhäuser, Mietobjekte und Verwaltungsgebäude. Insgesamt sind mehr als 22.000 Menschen entgeltlich bei der EKvW beschäftigt; 84.000 Mitarbeitende engagieren sich ehrenamtlich.

FAQ KIRCHE+KLIMA

Gibt es eine offizielle Position der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zum Thema Klimaschutz?
Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich auf der Landessynode im November 2019 klar positioniert: Es gilt, Strategien zu entwickeln und Maßnahmen einzuleiten, damit die westfälische Landeskirche bis 2040 klimaneutral wird. Wir wollen als Kirche unseren konsequenten Beitrag dazu leisten, dass das 1,5 Grad-Ziel noch erreicht wird. Ausfürlich dazu » hier.
Wie ist die Klimaschutzbilanz der EKvW?

Die Klimaschutzbilanz der EKvW im Jahr 2020 wird derzeit noch ausgewertet. Sobald wir erste Zahlen haben, werden wir sie natürlich sofort hier veröffentlichen. Klar ist allerdings schon heute: Eine Klimaschutzbilanz in Form eines CO2-Verbrauchs kann immer nur ein grober Richtwert unserer Arbeit sein. Wir haben uns zwar mit dem Ingenieurbüro e&u einen echten Experten mit ins Boot geholt, aber in vielen Bereichen können wir aufgrund einer nur lückenhaften Datenlage allenfalls gut schätzen.

Was sind die Klimaschutzziele der EKvW?

Das Klimaschutzziel der EKvW ist eine klimaneutrale Kirche bis 2040. Im Zuge der Neuentwicklung unseres Klimaschutzkonzeptes gilt es zu definieren, was es genau bedeutet, eine klimaneutrale Kirche zu sein. Welche Handlungsfelder werden betrachtet? Wo ziehen wir die imaginäre Grenze unseres Wirkungsraumes? Wie werden weiche Faktoren mit eingerechnet? Wie können Kompensationsmaßnahmen aussehen?

Welche Unterstützung gibt es auf Ebene der Landeskirche für die Klimaschutzarbeit in unserer Gemeinde?

Die Landeskirche bietet mit ihrem Expertenpool im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung Ansprechpartner für einen großen Teil der Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Außerdem pflegen wir innerkirchliche und externe Netzwerke in Politik und Gesellschaft und betreiben auf diese Weise Lobbyarbeit für den Klimaschutz. Wir entwickeln und begleiten Projekte, die auf Gemeindeebene verwirklicht werden können. Programme wie Zukunft Einkaufen, der Grüne Hahn und Klimafasten sind im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung entstanden und dienen den engagierten Kirchengemeinden und Institutionen als Werkzeuge für ihre individuelle Klimaschutzarbeit. Einen guten Überblick über unsere Arbeiten finden Sie auf dieser Website.

Was steht im Klimaschutzkonzept der EKvW?

Das Klimaschutzkonzept der Evangelischen Kirche von Westfalen wurde im Jahr 2012 verfasst. Es hatte eine CO2-Einsparung von 40% bis zum Jahr 2020 zum Ziel. Diese Einsparung bezog sich auf des Jahr 1990. Da das Klimaschutzkonzept dieses Jahr ausgelaufen ist, befinden wir uns derzeit in einer Bilanzierungsphase. Wir müssen kritisch hinterfragen, wieviele Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept seit dem Jahr 2012 umgesetzt wurden und ob wir unser Gesamtziel erreicht haben. Darauf aufbauend werden wir ein neues Klimaschutzkonzept erarbeiten, welches uns die kommenden Jahre in unserer Arbeit begleiten soll. Das Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012 können Sie » hier herunterladen.

Welche Themen bearbeitet der Fachbereich Nachhaltigkeit des IKGs?

Der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung ist verantwortlich für alle Themen im Bereich einer “nachhaltigen Entwicklung”, wie z.B. Klimaschutz, nachhaltige Landwirtschaft, Biologische Vielfalt, Tierethik und Bioethik, Klimafasten, öko-fairer Einkauf und Bildung Nachhaltige Entwicklung.