Kirchenland

Unbebaute Flächen können wertvolle Verbündete im Klimaschutz sein. Das gilt für kleine Flächen, wie das Stück Rasen vor der Kirche, und für große kirchliche Pachtflächen. Eine nachhaltige Landwirtschaft muss dabei von einer Ökonomie, die dem Leben dient, geprägt sein. Dies beeinhaltet Ökologie, Sozialverträglichkeit, Multifunktionalität, Vielfalt, artgerechte Tierhaltung, Regionalität und Multifunktionalität. Sie ist nicht nur eine Produktionsstätte von Lebensmitteln, sondern auch die Existenzgrundlage für die Erzeuger*innen und ein wichtiges Ökosystem für Flora und Fauna.

Um die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, müssen die Landwirt*innen, insbesondere familiengeführte Betriebe, verlässlich gefördert werden. Öffentliche Mittel sind konsequent an gesellschaftlich erwünschten Leistungen zu koppeln: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Erhalt von Artenvielfalt, Pflege von Kulturlandschaften und Erhalt nachhaltiger, regionaler Strukturen. Die Exportorientierung der Landwirtschaft muss abgebaut werden. Im Kontext der politischen Bildung gilt es, Menschen über die Auswirkungen des gegenwärtigen Ernährungsverhaltens und der Lebensmittelproduktion zu informieren und sie zu befähigen, in ihrer Region Strukturen nachhaltiger Versorgung aufzubauen.

FAQ LANDWIRTSCHAFT

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Schöpfungsgottesdienst: Begleitung auf dem Weg zur Klimaneutralität 

Die Klima AG des Evangelischen Kirchenkreises Bochum hat einen speziellen Schöpfungsgottesdienst entwickelt, der als stärkende Begleitung auf dem Weg zur Klimaneutralität dienen soll. Gemeinden in Bochum und darüber hinaus sind herzlich eingeladen, diesen Gottesdienst im September oder Oktober zur „Schöpfungswoche“ zu feiern. 

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Naturschutz auf dem Friedhof: Martin-Luther-Gemeinde setzt auf biologische Vielfalt

Die Martin-Luther-Gemeinde in Rünthe verwandelt ihre Friedhöfe in lebendige Naturoasen. Unterstützt vom Projekt „Biodiversitätscheck in Kirchengemeinden“ (BiCK). Unter dem Motto „Natur braucht Platz“, hat die Gemeinde verschiedene Initiativen umgesetzt, um die Artenvielfalt zu fördern und die Friedhöfe als Orte der Begegnung und des Gedenkens zu gestalten.

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