Kirchenland

Unbebaute Flächen können wertvolle Verbündete im Klimaschutz sein. Das gilt für kleine Flächen, wie das Stück Rasen vor der Kirche, und für große kirchliche Pachtflächen. Eine nachhaltige Landwirtschaft muss dabei von einer Ökonomie, die dem Leben dient, geprägt sein. Dies beeinhaltet Ökologie, Sozialverträglichkeit, Multifunktionalität, Vielfalt, artgerechte Tierhaltung, Regionalität und Multifunktionalität. Sie ist nicht nur eine Produktionsstätte von Lebensmitteln, sondern auch die Existenzgrundlage für die Erzeuger*innen und ein wichtiges Ökosystem für Flora und Fauna.

Um die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, müssen die Landwirt*innen, insbesondere familiengeführte Betriebe, verlässlich gefördert werden. Öffentliche Mittel sind konsequent an gesellschaftlich erwünschten Leistungen zu koppeln: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Erhalt von Artenvielfalt, Pflege von Kulturlandschaften und Erhalt nachhaltiger, regionaler Strukturen. Die Exportorientierung der Landwirtschaft muss abgebaut werden. Im Kontext der politischen Bildung gilt es, Menschen über die Auswirkungen des gegenwärtigen Ernährungsverhaltens und der Lebensmittelproduktion zu informieren und sie zu befähigen, in ihrer Region Strukturen nachhaltiger Versorgung aufzubauen.

FAQ LANDWIRTSCHAFT

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Klimaschutz rund um den Kirchturm – Online-Fortbildung für Engagierte

Klimaschutz hat viele Facetten: technische, finanzielle, ökologische und auch theologische. Die Online-Fortbildungsreihe „Klimaschutz rund um den Kirchturm“ widmet sich jeden Monat einem anderen Aspekt des kirchlichen Klimaschutzes. Dies bietet Engagierten eine wertvolle Gelegenheit, sich gezielt weiterzubilden und neue Möglichkeiten zu entdecken, um Klimaschutz in die eigene Gemeinde zu integrieren.

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