Kirchenland

Unbebaute Flächen können wertvolle Verbündete im Klimaschutz sein. Das gilt für kleine Flächen, wie das Stück Rasen vor der Kirche, und für große kirchliche Pachtflächen. Eine nachhaltige Landwirtschaft muss dabei von einer Ökonomie, die dem Leben dient, geprägt sein. Dies beeinhaltet Ökologie, Sozialverträglichkeit, Multifunktionalität, Vielfalt, artgerechte Tierhaltung, Regionalität und Multifunktionalität. Sie ist nicht nur eine Produktionsstätte von Lebensmitteln, sondern auch die Existenzgrundlage für die Erzeuger*innen und ein wichtiges Ökosystem für Flora und Fauna.

Um die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, müssen die Landwirt*innen, insbesondere familiengeführte Betriebe, verlässlich gefördert werden. Öffentliche Mittel sind konsequent an gesellschaftlich erwünschten Leistungen zu koppeln: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Erhalt von Artenvielfalt, Pflege von Kulturlandschaften und Erhalt nachhaltiger, regionaler Strukturen. Die Exportorientierung der Landwirtschaft muss abgebaut werden. Im Kontext der politischen Bildung gilt es, Menschen über die Auswirkungen des gegenwärtigen Ernährungsverhaltens und der Lebensmittelproduktion zu informieren und sie zu befähigen, in ihrer Region Strukturen nachhaltiger Versorgung aufzubauen.

FAQ LANDWIRTSCHAFT

No FAQs Found

Naturschutzinitiative: ,,Kirche und Biodiversität – Verantwortung für die Schöpfung“

Die Broschüre ,,Kirche und Biodiversität – Verantwortung für die Schöpfung“ der Naturschutzinitiative e.V. bietet einen Leitfaden, wie kirchliche Einrichtungen aktiv zum Schutz der Artenvielfalt beitragen können. Die Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale ethische Aufgabe des Christentums. Kirchen besitzen durch ihre Gebäude, Flächen und Friedhöfe großes Potential zur Förderung der Biodiversität. Die Broschüre richtet sich an Kirchengemeinden und bietet praktische Maßnahmen und Hintergrundwissen. Folgend Zehn einfache Tipps für den Natur- und Artenschutz aus den Bröschüre.

(mehr …)

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2025

Vom 18. September bis zum 8. Oktober laden die deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit ein, sich mit eigenen Projekten und Ideen für eine zukunftsfähige Gesellschaft einzusetzen.

Seit 2023 werden die Aktionstage über die Plattform des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit organisiert. Ursprünglich initiiert im Jahr 2012 im Rahmen der UN-Konferenz Rio+20, haben sich die Aktionstage zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements für nachhaltige Entwicklung etabliert.

Im vergangenen Jahr wurden rund 2.000 Aktionen durchgeführt – mit einem besonderen Fokus auf den Erhalt der Biodiversität. Auch 2025 soll wieder ein breites Spektrum an Aktivitäten entstehen, das Menschen inspiriert und zum Mitmachen motiviert.

Das diesjährige Leitthema lautet: „Kann man Zukunft essen?“ – eine Einladung, sich mit nachhaltiger Ernährung auseinanderzusetzen. Dabei bleibt die Vielfalt der Beiträge ausdrücklich erwünscht: Jede Aktion zählt, unabhängig vom thematischen Schwerpunkt.

Alle sind willkommen, sich zu beteiligen und gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen.

» Mehr Infos hier