Roadshow: Sitzheizungen zur Probe

In den ersten Gemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) herrscht Aufregung, denn sie bekommen aktuell Probe-Sitzheizungen. Es ist ein innovativer Schritt, der nicht nur das Wohlbefinden der Gemeindemitglieder steigern soll, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der Heizkosten leisten kann. Die Roadshow, die von Simone Hüttenberend vom Klimabüro initiiert wurde, bietet der Gemeinde die Möglichkeit, diese Heizmethode zu testen. Insgesamt nehmen zwischen Januar und Juli elf Gemeinden an der Roadshow teil.

Die Sitzheizungen werden nicht nur geliefert und aufgebaut, sondern es wird auch sorgfältig darauf geachtet, dass die Polster und das entsprechende Zubehör den individuellen Bedürfnissen jeder Kirche entsprechen. Maße werden genommen und aus einer Vielzahl von Stoffmustern wird der passende Stoff ausgewählt, um sicherzustellen, dass die Polster perfekt in jede Kirche passen.

Die Idee hinter den Sitzheizungen ist ebenso einfach wie effektiv: Anstatt die gesamte Kirche zu beheizen, können die Sitzheizungen während der Gottesdienste eingeschaltet werden und wärmen lokal, dort wo es gebraucht wird.

Die Entscheidung, ob die Sitzheizungen dauerhaft  installiert werden, entscheidet jede Gemeinde individuell. Erste Rückmeldungen aus der Lutherkirche in Bochum sind äußerst positiv: Die Sitzkissen wurden als angenehm warm und sehr weich beschrieben. Besonders erfreulich ist, dass auch die jüngsten Besucher*innen strahlten und bestätigten, dass sich die Polster sehr gut anfühlen. Aus der Evangelischen Kreuz-Kirchengemeinde in Herne kamen hingegen auch kritische Stimmen. So war es manchen Besucher*innen zu warm oder die Füße blieben kalt. Viele sehen die Sitzheizung als Unterstützung, aber nicht als Ersatz für eine Heizung.

Auf dem Instagram-Kanal von „kircheundklima“ haben Interessierte die Möglichkeit, einige Eindrücke der Roadshow zu gewinnen und sich von der innovativen Initiative inspirieren zu lassen. Es ist ein Schritt, der nicht nur das Wohlbefinden der Gemeindemitglieder steigern, sondern auch einen kleinen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten kann.