Update der GuTenApp

Die GuTenApp wurde umfassend aktualisiert und um mehrere neue Funktionen erweitert.

Neu ist die Möglichkeit, Körperschaftsfusionen auch unterjährig durchzuführen. Fusionen, die bereits im Jahr 2026 stattgefunden haben, werden in den kommenden Wochen entsprechend angepasst.

Auch der Körperschaftsbericht wurde überarbeitet und um einen Gebäudebericht ergänzt. Zusätzlich besteht nun die Möglichkeit, einzelne Gebäude gezielt aus einem Bericht herauszunehmen. Damit können unterschiedliche Szenarien mit verschiedenen Zukunftsgebäuden getestet und verglichen werden.

Ein wesentlicher neuer Bestandteil ist außerdem der Berichtsteil „Gebäudeportfolio“. Dort werden die vorhandenen Daten zu Gebäuden und Energie detailliert aufbereitet und übersichtlich dargestellt.

Im Bereich Gemeindeentwicklung wurden ebenfalls neue Funktionen ergänzt. Die Projektion der Gemeindegliederentwicklung enthält nun eine zusätzliche Übersichtstabelle. Dort finden sich neben der Gemeindegliederfortschreibung auch Hochrechnungen der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU 6) sowie die zukünftige Entwicklung der Planpfarrstellen. So entsteht ein kompakter Überblick über mögliche zukünftige Entwicklungen der Kirchengemeinde.

Neu hinzugekommen ist außerdem der Berichtsteil „Emissionen und Datenqualität“. Dort finden Nutzer*innen eine Übersicht der Gesamtemissionen ihrer Gebäude – aufgeschlüsselt nach Wärme, Strom und Gebäudetypen. Zusätzlich wird sichtbar, welcher Anteil der Energiedaten auf Schätzwerten basiert und wie hoch die Datenqualität der hinterlegten Informationen ist.

Auch der neue Berichtsteil „Energieträger“ erweitert die Auswertungsmöglichkeiten. Dort werden die verschiedenen Energieträger sektorklar dargestellt und tabellarisch ausgewiesen. Zusätzlich zeigt der Bericht, wie hoch der Anteil fossiler und erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch aktuell ist.

Außerdem wurde ein neues Feedbacktool eingerichtet. Hintergrund dafür war eine häufige Rückmeldung aus Informationsveranstaltungen und Sprechstunden: Was passiert, wenn Gebäudeinformationen in der App fehlerhaft sind? Dafür wurde nun ein zweistufiges Verfahren entwickelt. Nutzer*innen können direkt Feedback zu Gebäudedaten geben, das anschließend geprüft und entweder freigegeben oder mit Begründung abgelehnt wird. So bleibt eine einheitliche Datenbasis erhalten und gleichzeitig kann die Datenbank durch Rückmeldungen aus der Praxis kontinuierlich verbessert werden.

Mit diesen Neuerungen ist die erste große Entwicklungsphase der GuTenApp abgeschlossen. Gleichzeitig wird bereits geprüft, wie die App künftig weiterentwickelt werden kann. Rückmeldungen und Anregungen zur weiteren Verbesserung der GuTenApp sind weiterhin willkommen.

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