18 Projekte bewerben sich um den Westfälischen Schöpfungspreis 2026

Unter dem Motto „Zusammenhalt schafft Zukunft – gemeinsam für die Schöpfung handeln“ wird 2026 erneut der Westfälische Schöpfungspreis vergeben.

Mit dem Preis würdigen die Konferenz der Umweltbeauftragten in der Evangelischen Kirche von Westfalen und das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW Initiativen, die zeigen, wie gemeinsames Handeln zu mehr Klimaschutz, Biodiversität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen kann.

Insgesamt haben sich 18 Projekte aus ganz Westfalen beworben. Die Bandbreite der Einreichungen zeigt eindrücklich, wie vielfältig Schöpfungsverantwortung in Kirche gelebt wird: Kitas und Familienzentren gestalten naturnahe Lern- und Erfahrungsräume, Jugendliche setzen sich mit Fast Fashion und Kleidertausch auseinander, Kirchengemeinden entwickeln Friedhöfe zu Orten der Biodiversität, Erinnerung und Begegnung, Umweltgruppen schaffen blühende Gemeindegärten, und weitere Initiativen verbinden Klimaschutz mit Bildung, Spiritualität, Nachbarschaft und sozialem Engagement.

Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus kirchlicher Umweltarbeit und Umweltbildung. Ihr gehören Pfarrerin Dr. Anja Nicole Stuckenberger und Karl-Heinz Jakubzik, die gemeinsam den Vorsitz der Konferenz der Umweltbeauftragten der EKvW innehaben, Gisela Lamkowsky von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) sowie Johann Waas, Referent für kirchliche Umweltarbeit und Schöpfungstheologie am Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, an.

Die Preisverleihung findet am 4. Juli 2026 im Rahmen der KlimaNetz-Tagung im Haus Villigst statt. Dort werden die eingereichten Projekte vorgestellt. Neben dem ersten, zweiten und dritten Preis wird auch ein Publikumspreis vergeben, über den die Gäste vor Ort entscheiden können.

Schon jetzt machen die Bewerbungen deutlich: In vielen Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen wächst etwas, das über einzelne Projekte hinausweist. Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten übernehmen gemeinsam Verantwortung für Gottes Schöpfung – konkret, kreativ und mit Wirkung vor Ort.

Bildquelle:

  • Westfälischer Schöpfungspreis 2026 (Flyer) 260409.final.pdf (1): Klimabüro