Westfälischer Schöpfungsweg

Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet entwickelt das Institut für Kirche und Gesellschaft gemeinsam mit vielen Akteuren einen digital unterstützten Bildungs- und Themenweg zwischen Haus Villigst und Bochum.

Der Westfälische Schöpfungsweg verbindet kirchliche und weitere Orte, an denen Nachhaltigkeit, Schöpfungsspiritualität und neue Formen des Zusammenlebens schon heute konkret werden.

Geplant sind 21 bis 30 Stationen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdeckt werden können. Vor Ort führen QR-Codes zu digitalen Inhalten. Drei Perspektiven verbinden die Stationen: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Natur- und Schöpfungserfahrung sowie die Frage „Wie wollen wir künftig leben?“. So entsteht zur IGA 2027 ein Lern- und Erfahrungsraum, der bestehendes Engagement sichtbar macht, Orte miteinander vernetzt und neue Zugänge zu Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung eröffnet.

Mitmachen und Station werden

Der Schöpfungsweg lebt von den Orten und Menschen vor Ort. Deshalb suchen wir Kirchengemeinden, Kitas, Friedhöfe, kirchliche Einrichtungen sowie ökumenische und zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit einem geeigneten Ort oder einem bestehenden Projekt Teil des Schöpfungsweges werden möchten.

Dabei muss nicht alles neu erfunden werden. Gerade bestehende Projekte, besondere Orte und bereits gelebte Nachhaltigkeit sollen sichtbar gemacht und gemeinsam als Bildungs- und Erfahrungsorte weiterentwickelt werden. Das Projektteam begleitet interessierte Einrichtungen bei der Entwicklung ihrer Stationsidee.

Sie haben einen Ort, der zum Westfälischen Schöpfungsweg passen könnte? Sprechen Sie uns gerne an.

Zwei Projektphasen

August bis Oktober 2026: Vorprojekt
In der dreimonatigen Konzeptionsphase wird der Schöpfungsweg gemeinsam mit interessierten Partner konkretisiert. Stationen werden ausgewählt, Beteiligungen vereinbart und die didaktischen, technischen und gestalterischen Grundlagen für den Weg entwickelt.

Ab November 2026: Hauptprojekt
Anschließend beginnt die Ausgestaltung und Umsetzung: Gemeinsam mit den beteiligten Orten werden die einzelnen Stationen entwickelt, digitale Inhalte erstellt, der Weg technisch umgesetzt und für die IGA 2027 sichtbar gemacht. Das Hauptprojekt läuft bis November 2027.

Förderung

Das Vorprojekt „Westfälischer Schöpfungsweg“ wird durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.

Projektteam

Christian Graf und Johann Waas
Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen