Monat: August 2025

Jetzt mitmachen: Good-Practice-Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der EKvW gesucht!

Liebe Mitarbeitende und Engagierte im Bereich Schöpfungsverantwortung,

die Evangelische Kirche von Westfalen lebt von guten Ideen und gelebter Praxis vor Ort. In vielen Gemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen gibt es bereits heute beeindruckende Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit – vom energiesparenden Gemeindehaus über nachhaltige Beschaffung bis hin zu umweltfreundlicher Mobilität und Bildungsarbeit.

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Kirchen des Globalen Südens fordern Klimagerechtigkeit

Im Vorfeld der COP30 haben Kirchenvertreter aus Afrika, Lateinamerika und Asien im Vatikan ein gemeinsames Dokument vorgestellt, das eine gerechte Klimapolitik fordert. Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, Präsident des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), sprach von einem „Schrei nach Würde“ und kritisierte den globalen Wettlauf um strategische Ressourcen. Er unterstrich, dass Afrika nicht arm sei, sondern ein „ausgeplünderter Kontinent“ sei. Die massive Förderung von Lithium, Kobalt und Nickel im Namen der Energiewende gefährde das Leben ganzer Gemeinschaften. „Wie können wir akzeptieren, dass im Namen der ‚Energiewende‘ ganze Gemeinschaften ausgelöscht werden? Wie können wir dulden, dass die Kohlenstoffmärkte unsere Wälder in Finanzanlagen verwandeln, während unsere Gemeinschaften ohne Trinkwasser bleiben?“, fragte er.

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WdKA 2025: Gemeinsam für eine klimaresiliente Zukunft

Vom 15. bis zum 19. September 2025 öffnet die Woche der Klimaanpassung (WdKA) zum vierten Mal ihre Türen. Initiiert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), vom deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (Difu) und adelphi, organisiert vom Zentrum KlimaAnpassung, rückt die Aktionswoche das Thema Klimaanpassung in den Fokus der Öffentlichkeit.

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Umwelttipp: Sonnenenergie

Inmitten der Sommerzeit begrüßen wir euch herzlich zu unserem aktuellen Umwelttipp des Monats August. Die warmen Tage laden uns ein, Zeit im Freien zu verbringen, die Sonne zu genießen – und sie auch sinnvoll zu nutzen. Deshalb möchten wir diesen Monat ein besonders zukunftsweisendes Thema in den Fokus rücken: Sonnenenergie als nachhaltige Energiequelle.

Die Sonne liefert uns tagtäglich eine enorme Menge an Energie – kostenlos, sauber und unerschöpflich. Durch den bewussten Einsatz von Solarenergie im Alltag können wir nicht nur Stromkosten sparen, sondern aktiv zum Klimaschutz beitragen.Vom Einsatz solarbetriebener Geräte bis hin zu Experimenten, die Sonnenenergie verständlich machen – es sind oft die kleinen Dinge, die große Wirkung entfalten.

Dazu stellen wir euch diesmal auch kreative Ideen vor, wie das Thema spielerisch an Kinder vermittelt werden kann – so können wir gemeinsam, mit Groß und Klein, den Weg in eine klimafreundliche Zukunft ebnen.

Viel Freude beim Ausprobieren, Weiterdenken – und natürlich beim Sonnenstrahlensammeln!

In Kürze:

Die Sommermonate bieten nicht nur Gelegenheit zur Erholung, sondern auch die perfekte Voraussetzung, um die Kraft der Sonne bewusst zu nutzen – sei es für den Klimaschutz oder im Alltag. Solarenergie steht uns kostenlos und emissionsfrei zur Verfügung und lässt sich heute vielfältig einsetzen: vom tragbaren Solarladegerät bis hin zu größeren Investitionen wie Balkonkraftwerken für den eigenen Haushalt.

Doch auch im Kleinen können wir etwas bewegen – und dabei Kinder wie Erwachsene gleichermaßen einbeziehen. Ein selbstgebauter Solarofen etwa zeigt eindrucksvoll, wie Sonnenstrahlen genutzt werden können, um Speisen zu erwärmen – ganz ohne Strom. Wer Kindern das Thema näherbringen möchte, findet beim Projekt KITA+KLIMA vielfältige Anregungen: von Experimenten über Bildungsmaterialien bis hin zu praktischen Ideen für die Klimabildung im Kita-Alltag.

Wer darüber hinaus langfristig denkt, kann prüfen, inwieweit größere Investitionen – etwa eine Solaranlage auf dem Dach oder der Wechsel zu einem Ökostromanbieter – möglich sind. So leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern stärken auch unsere Unabhängigkeit von fossilen Energien.

Lasst uns die Sonnenzeit bewusst nutzen – nicht nur zum Auftanken, sondern auch zum Umdenken.

Tipps:

  1. Solar statt Steckdose
  2. Balkonkraftwerk installieren
  3. Stromfresser erkennen und vermeiden
  4. Bewusst Energieanbieter wählen
  5. Kinder fürs Thema begeistern

Hintergrund:

1. Solar statt Steckdose
Solarbetriebene Alternativen wie Gartenlampen, Ladegeräte oder Solar-Radlichter bieten eine einfache Möglichkeit, Strom zu sparen und Ressourcen zu schonen. Sie sind oft langlebig, unabhängig vom Stromnetz und reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch im Haushalt.

2. Balkonkraftwerk installieren
Mit sogenannten Stecker-Solargeräten – auch Balkonkraftwerke genannt – kann selbst auf kleinster Fläche eigener Strom produziert werden. Die Installation ist unkompliziert, auch für Mieter*innen möglich, und spart langfristig Energiekosten, während CO₂-Emissionen reduziert werden.

3. Stromfresser erkennen und vermeiden
Ein bewusster Umgang mit Strom fängt beim Erkennen von verstecktem Verbrauch an: Geräte im Standby-Modus, alte Leuchtmittel oder ineffiziente Haushaltsgeräte. Durch das Abschalten ungenutzter Geräte und den Einsatz energiesparender Technik lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken.

4. Bewusst Energieanbieter wählen
Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist eine der wirkungsvollsten Entscheidungen für den Klimaschutz – und oft einfacher als gedacht. Achte auf glaubwürdige Siegel (z. B. „ok-power“ oder „Grüner Strom-Label“) und unterstütze Anbieter, die aktiv in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren.

5. Kinder fürs Thema begeistern
Früh übt sich, wer Klima schützen will: Mit einfachen Projekten können Kinder auf spielerische Weise für erneuerbare Energien begeistert werden – und lernen dabei, wie wichtig ihr eigener Beitrag ist.

Nützliche Links: