Kirchenkreis Soest-Arnsberg setzt auf Klimamanager

Der Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg will den Klimaschutz in seinen Einrichtungen voranbringen. So soll im April 2022 einem Beschluss der Kreissynode zufolge ein Klimamanager oder eine Klimamanagerin eingestellt werden, wie der Kirchenkreis in Soest mitteilte. 60 bis 80 Prozent der Stelle könnten voraussichtlich mit Fördergeldern finanziert werden. Die neue Stelle solle eng mit einem noch zu wählenden Klimaausschuss arbeiten.

Zwar gebe es bereits ein großes Engagement von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden im Kirchenkreis, hieß es. Kernfragen wie Gebäudesanierung oder gar Abriss, möglichst energieeffiziente Neubauten und die wichtige Beschaffung von Fördergeldern könnten jedoch nicht nebenbei von der Bauamtsabteilung behandelt werden. Hinzu komme der Erhalt der Artenvielfalt etwa durch Neustrukturierung und Nutzung von Gartenflächen, Flachdächern oder Außenwänden.

Basis der Finanzdarstellungen auf der Kreissynode seien die Diskussion um den Rückgang von Einnahmen und Rücklagen sowie die Sichtung von Ausgabenfeldern gewesen, erklärte der Kirchenkreis weiter. Durch eine vorausschauende Bildung von Rücklagen seit trotz sinkender Kirchensteuern ein klar strukturiertes Handeln mit festem Blick in die Zukunft möglich. Die westfälische Landeskirche könne auch in diesem Jahr, wie im Vorjahr, mit 510 Millionen Euro planen. Von den rund 308 Millionen Euro, die für das Jahr 2022 an die Kirchengemeinden und Kirchenkreise gehen, betrage der Anteil des Kirchenkreises Soest-Arnsberg 14,7 Millionen Euro.

Textquelle: epd-West spi

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