Kirchenland

Unbebaute Flächen können wertvolle Verbündete im Klimaschutz sein. Das gilt für kleine Flächen, wie das Stück Rasen vor der Kirche, und für große kirchliche Pachtflächen. Eine nachhaltige Landwirtschaft muss dabei von einer Ökonomie, die dem Leben dient, geprägt sein. Dies beeinhaltet Ökologie, Sozialverträglichkeit, Multifunktionalität, Vielfalt, artgerechte Tierhaltung, Regionalität und Multifunktionalität. Sie ist nicht nur eine Produktionsstätte von Lebensmitteln, sondern auch die Existenzgrundlage für die Erzeuger*innen und ein wichtiges Ökosystem für Flora und Fauna.

Um die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, müssen die Landwirt*innen, insbesondere familiengeführte Betriebe, verlässlich gefördert werden. Öffentliche Mittel sind konsequent an gesellschaftlich erwünschten Leistungen zu koppeln: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Erhalt von Artenvielfalt, Pflege von Kulturlandschaften und Erhalt nachhaltiger, regionaler Strukturen. Die Exportorientierung der Landwirtschaft muss abgebaut werden. Im Kontext der politischen Bildung gilt es, Menschen über die Auswirkungen des gegenwärtigen Ernährungsverhaltens und der Lebensmittelproduktion zu informieren und sie zu befähigen, in ihrer Region Strukturen nachhaltiger Versorgung aufzubauen.

FAQ LANDWIRTSCHAFT

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Kriterien für die Verpachtung von Kirchenland in der EKvW

Eine Handreichung

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat nach intensiven Diskussionen mit Landwirt*innen, Kirchenmitgliedern und zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Handreichung: “Kriterien zur Verpachtung von Kirchenland in der Evangelischen Kirche von Westfalen“ erarbeitet. Die Broschüre wurde in enger Kooperation mit dem Projekt Fairpachten der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erstellt. 

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Zukunftsfähige Landwirtschaft

Ein Artikel von Dirk Hillerkus

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist von Ökologie, Sozialverträglichkeit, Vielfalt, artgerechter Tierhaltung, Regionalität und einer Ökonomie, die dem Leben dient, geprägt. Sie ist multifunktional, indem sie gleichzeitig Lebensmittel für die Verbraucherinnen und Verbraucher, Existenzgrundlage für die Erzeugerinnen und Erzeuger und eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Gütern für die Bürger und deren Umwelt samt funktionierendem Ökosystem bereitstellt.

Download Artikel von Dirk Hillerkus in „Junge.Kirche“