COP30

Kirchen des Globalen Südens fordern Klimagerechtigkeit

Im Vorfeld der COP30 haben Kirchenvertreter aus Afrika, Lateinamerika und Asien im Vatikan ein gemeinsames Dokument vorgestellt, das eine gerechte Klimapolitik fordert. Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, Präsident des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), sprach von einem „Schrei nach Würde“ und kritisierte den globalen Wettlauf um strategische Ressourcen. Er unterstrich, dass Afrika nicht arm sei, sondern ein „ausgeplünderter Kontinent“ sei. Die massive Förderung von Lithium, Kobalt und Nickel im Namen der Energiewende gefährde das Leben ganzer Gemeinschaften. „Wie können wir akzeptieren, dass im Namen der ‚Energiewende‘ ganze Gemeinschaften ausgelöscht werden? Wie können wir dulden, dass die Kohlenstoffmärkte unsere Wälder in Finanzanlagen verwandeln, während unsere Gemeinschaften ohne Trinkwasser bleiben?“, fragte er.

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