Land ist Leben in Nord und Süd

Mit dem Projekt „Land ist Leben in Nord und Süd – global nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungswende“, wird das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW in Kooperation mit der Evangelischen Jugendbildungsstätte Nordwalde einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten, hier vor Ort im Münsterland und mit Partner*innen in Simbabwe und Namibia.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind ein Gebot unserer christlichen Schöpfungsverantwortung. Das setzen wir um, indem wir uns in unserer ländlichen Region für veränderte Produktionsbedingungen und Vermarktungsstrategien in der Landwirtschaft einsetzen und mit unseren kirchlichen Partnern im südlichen Afrika an konkreten Projekten arbeiten, die in ökologischer und ökonomischer Hinsicht Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit fördern.

Andre Ost
Superintendent Ev. Kirchenkreis Tecklenburg, Schirmherr

Das Projekt verfolgt auf Grundlage christlicher Werte verschiedene Ziele. Dazu gehören unter anderem die Bewahrung der Schöpfung, die Förderung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die Wahrnehmung weltweiter Verantwortung mit Partner*innen im Süden sowie die Initiierung und die konstruktive Begleitung von Veränderungsprozessen in der Landwirtschaft und in der ländlichen Region vor Ort. Die Mitarbeit an der Etablierung einer vermehrt auf regionale Produkte ausgerichteten Ernährungskultur ist ein weitere Bestandteil des Projektes. Außerdem spielt das Engagement für soziale, ökologische, ökonomische und kulturelle Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Im Sinne der Stärkung der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit setzt sich das Projekt für die Regionalisierung von Wirtschaftskreisläufen ein. Darüber hinaus soll durch eine friedliche Dialogkultur für kulturelle Nachhaltigkeit gesorgt werden.

Auf der Grundlage christlicher Werte wollen wir mit diesem Projekt

  • Uns stark machen für die Bewahrung der Schöpfung.
  • Und uns für soziale, ökologische, ökonomische und kulturelle Nachhaltigkeit engagieren.
  • Durch eine friedliche Dialogkultur für kulturelle Nachhaltigkeit sorgen.
  • Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern mit dem Schwerpunkt auf junge Menschen.
  • Uns einsetzen für die Regionalisierung von Wirtschaftskreisläufen Schwerpunkt Lebensmittel: (Urproduktion –Verarbeitung – Handel –Konsum) und damit die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit stärken.
  • Notwendige Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft und in unserer ländlichen Region anschieben und konstruktiv begleiten.
  • Daran mitarbeiten, eine vermehrt auf regionale Produkte ausgerichtete Ernährungskultur zu etablieren.
  • Weltweite Verantwortung mit den Partnern im Süden wahrnehmen.
  • Die JuBi Nordwalde zu einem Nachhaltigkeitszentrum weiterentwickeln.

Das Projekt umfasst die Themen

  • Kreislaufwirtschaft und vielfältige Landwirtschaft
  • Stärkung der regionalen Wertschöpfungsräume
  • Bildung & Umweltkommunikation
  • Globales Lernen
  • Nord – Süd – Süd – Nord

Mehr Informationen finden Sie unter »landistleben.de

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