Zukunft Einkaufen

Zukunft Einkaufen ist der Prozessstandard im Bereich der kirchlichen Beschaffung. Ziel ist es, die Beschaffung Ihrer Kirchengemeinde ökofair auszurichten. Nicht immer bedeutet eine ökofaire Beschaffung höhere Kosten, Ressourcenschonendes Wirtschaften birgt sogar wirtschaftliche Einsparpotentiale. Die Initiative unterstützt bundesweit Multiplikatoren/innen, Einkäufer/innen und Interessierte durch Fachtagungen, Bildungsveranstaltungen, Workshops, Publikationen und Beratung.

Das Siegel ‚Zukunft einkaufen’ ist eine Bestätigung dafür, dass eine Kirchengemeinde/kirchliche bzw. diakonische Einrichtung oder Unternehmen systematisch und dauerhaft ein ökofaires Beschaffungsmanagement einführt und nach und nach den Anteil ökofairer Produkte bzw. nach solchen Kriterien vergebener Dienstleistungen erhöht.

MITMACHEN: Ihr Team entscheidet vor Ort, welche Produktbereiche zukünftig ökologisch und fair eingekauft werden. Leitfäden, Checklisten, Arbeitshilfen und Handreichungen helfen Ihnen bei der Umsetzung im Alltag.

Mehr Informationen finden Sie hier.

FAQ ZUKUNFT EINKAUFEN

Warum sollte meine Gemeinde sich zertifizieren lassen?

Zum Einstieg in „Zukunft Einkaufen“ wird von Ihrer Gemeinde oder kirchlichen Einrichtung eine systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Beschaffungspraxis verlangt. Was zunächst ein wenig Arbeit bedarf, führt aber schnell dazu, dass Sie deutlich erkennen können, wo Sie mit relativ einfachen Veränderungen, deutliche Fortschritte im Hinblick auf die Beschaffung nach ökologischen und menschenrechtlichen Kriterien machen können. Das Siegel ‚Zukunft Einkaufen‘ setzt ein sichtbares Zeichen für einen engagierten Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und der Menschenrechte. Es trägt zudem zur Ausweitung ökofairer Beschaffungspraktiken in Kirchen bei und zur Erhöhung  des Marktvolumens ökofairer Produkte und Dienstleistungen. Außerdem kann das Siegel zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Welche Anforderungen werden für eine Zertifizierung gestellt?

Die Kirchengemeinde/kirchliche Einrichtung hat ein Beratungsangebot wahrgenommen. Dadurch ist gewährleistet, dass Zielsetzung und Methode von Zukunft einkaufen hinreichend bekannt sind. Die Kirchengemeinde/kirchliche Einrichtung hat eine dokumentierte, von der Leitung als verbindlich anerkannte Beschaffungsordnung. In mindestens zwei Produkt- oder Dienstleistungsbereichen wurden nachweislich bereits praktische Änderungen in Richtung auf eine ökofaire Verbesserung vollzogen. Die Kirchengemeinde / kirchliche Einrichtung verfasst vor der Vergabe des Siegels und ab diesem Zeitpunkt jährlich einen Kurzbericht zur Entwicklung des Beschaffungsmanagements und zur Entwicklung des Anteils der nach ökofairen Gesichtspunkten beschafften Produkte. Mehr Informationen finden Sie unter » http://www.zukunft-einkaufen.de/zertifizierung/

Wer kann sich zertifizieren lassen und wie?

Das Siegel ‚Zukunft Einkaufen‘ richtet sich an Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen und Verwaltungen, kirchliche Bildungshäuser und diakonische Einrichtungen.

Was kostet eine Zertifizierung?

Es fallen keine Kosten für die Zertifizierung an.

Welche Gültigkeitsdauer hat das Siegel ‚Zukunft Einkaufen‘?

Das Siegel hat eine Gültigkeit von drei Jahren und kann danach in einem Rezertifizierungsprozess neu erworben werden.

Wie verläuft eine Zertifizierung von Zukunft einkaufen?

Das Siegel wird nach der Überprüfung der schriftlich einzureichenden Unterlagen (d.h. der Beschaffungsordnung, der Nachweise für eine veränderte Beschaffungspraxis in zwei Produktbereichen und des Berichtes) verliehen. Mit der Verleihung des Siegels erhält die Organisation ein Zertifikat und eine Plakette (Anbringung Innen- und Außenraum möglich). Mehr Informationen finden Sie unter  »zukunft-einkaufen.de

Zukunft einkaufen

Neue Website zur Umsetzung einer ökofairen Beschaffungspraxis

Das Projekt »“Zukunft einkaufen“ widmet sich seit 2008 der systematischen Umstellung auf eine Beschaffung nach ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Die neu gestaltete Website informiert über die Arbeit des Projektes.

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Faire Woche 11.-25.09.2020

Jahresthema: Fairer Handel und das Gute Leben

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der nächsten Fairen Woche dreht sich unter dem Motto „Fair statt mehr“ alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.

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